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Skifahren in den Dolomiten - Urlaub im UNESCO Weltnaturerbe


Die UNESCO wurde von der Schönheit der Dolomiten verzaubert.
Vor rund 250 Millionen Jahren haben sich die Dolomiten aus den Tiefen eines prähistorischen Tropenmeeres erhoben. Bildhauer dieser Felstürme sind das Schmelzwasser, der Wind und das Eis; die unermüdliche Tätigkeit der Natur, Schöpfer dieses Meisterwerkes, hat das Dolomitengebirge geformt. Eine Besonderheit dieses Weltnaturerbes ist das Phänomen der Enrosadira: durch die einzigartige, mineralogische Zusammensetzung der Dolomiten verfärbt sich das Gebirge bei Sonnenuntergang von glühend Rot, über Orange und klingt dann über immer dunkler werdenden Violett ab.

Ein außergewöhnliches Naturschauspiel ohne Vergleich. Der französische Wissenschaftler Deodat de Dolomieu führte im Jahre 1791 die erste mineralogisch-chemische Analyse des Dolomitengesteins durch. Der englische Maler Josiah Gilbert und der Naturforscher George Churchill veröffentlichten im Jahre 1864 ihren Reisebericht „The Dolomite Mountains“.


Am 26. Juni 2009 hat die UNESCO bei ihrem 33. Jahreskongress in Sevilla die „bleichen Berge“, welche sich im Nord-Osten Italiens befinden, in die Liste der weltweit schönsten und wertvollsten Landschaften eingefügt.
Mit der Ernennung der Dolomiten zum Weltnaturerbe hat die “United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization” die Einzigartigkeit und die Besonderheit der Dolomiten anerkannt.
Die UNESCO führt eine Liste weltweit geschützter Naturparadiese und kultureller Schätze, die sie als besonders erhaltenswert betrachten. Eine Kommission hat sich mit der Bewerbung der Dolomiten auseinandergesetzt und ein positives Urteil ausgesprochen, mit der Begründung, dass sie zwar nicht die höchsten Gipfel und größten Gletscher aufweisen, dafür aber wohl zu den schönsten alpinen Landschaften gehören. Grund für die Ernennung waren unter anderem die außergewöhnliche Schönheit, die geologische Besonderheit und die Vielfalt der Flora.

Die Dolomiten gehören zu den 50 schönsten Landschaften Europas und 199 weltweit. Dazu gehören die Pelmo und Croda da Lago Gruppen, die Marmolada, die Pale di San Martino, die Pale di San Lucano mit den Belluneser Dolomiten, die Friulaner Dolomiten östlich des Piave, die Sextner und Ampezzo Dolomiten, die Natur- und Nationalparks Fanes, Sennes und Prags und Puez-Geisler, der Schlern, Rosengarten und Latemar, die Brenta Dolomiten und die Bletterbachschlucht. Neben den Äolischen Inseln (im Jahr 2000 von der UNESCO anerkannt) sind die Dolomiten italienweit das zweite Weltnaturerbe-Gebiet.